Die Kaaba in Mekka ist ein Kubus, ein Würfel, der in der islamischen Welt das wichtigste religiöse Heiligtum darstellt. Ein Gehäuse, ein Gebäude, ein Haus, eine Burg, ein Gefäß – in dem Liebe, Glaube und Hoffnung wohnen. Die Kaaba, der Kubus wird nicht bewohnt, er wird besucht und verehrt, angebetet und umrundet. 

Millionen gläubige Menschen bewegen sich und sind bewegt – bis zu einer psychischen und physischen Erschöpfung. Wenn das dokumentarische Bild das eigene Erleben nicht (mehr) abbilden kann, wenn so Geschwindigkeit, Zeit, Raum, Gefühle und Gerüche nicht die Seele erreichen, dann bedarf es einer Transformation. Einer Übertragung und Übersetzung in ein anderes vermittelndes Medium.

Die Blackbox ist ein verschlossenes Objekt, das Informationen beinhaltet. Um an die Informationen zu gelangen, benötigt man eine äußere Reizeinwirkung oder einen Impuls, die an einer definierten Schnittstelle angeschlossen werden muss.

Mit dem Titel des dreiteiligen Werkkomplexes ‚schwarze Kiste’ bezeichnet Zaki Al-Maboren sein Verfahren, mit dem er versucht, aktuelle politische Brennpunkte und ihre verborgenen Vernetzungen zu analysieren.

Mit dieser Ausstellung wollen wir die Lebensrealität Schwarzer Menschen in Deutschland sichtbar machen, die leider auch hierzulande besonders häufig zum Opfer rassistisch motivierter Gewalttaten werden.

 “Self-Profiling“ ruft dies ins Bewusstsein der Betrachter und schafft einen persönlichen emphatischen Bezug zu den Opfern, ohne einen Vorwurf an die Besucher der Ausstellung zu formulieren. Die Opfer sind nicht “die Fremden“ oder “die Anderen“ – es sind Freund*innen, Arbeitskolleg*innen, Ehepartner, Väter und Mütter, Menschen wie du und ich.

Die Wandmalereien (Djidariyat), die Zaki Al-Maboren in dieser Ausstellung dokumentiert, sind ein eindrucksvoller Beleg für die Wirkungsmacht von Bildern im Kontext der politischen Umwälzungsprozesse im Sudan. Selbst denjenigen unter uns, die keine genauen Zusammenhänge und Hintergründe der im Dezember 2018 begonnen Proteste kennen, vermittelt sich bei der Betrachtung der Bilder ein besonderer Eindruck von Dringlichkeit und Hoffnung auf Veränderung. Über ihre Schöpferinnen und Schöpfer wissen wir wenig. Aber in jedem Fall können wir gewiss sein, dass sie den Mut aufgebracht haben, sich in einem Klima der Angst und der Repression mit den Mitteln der Kunst aufgelehnt zu haben. In großer stilistischer Vielfalt rufen sie zur Einheit der Protestierenden auf und thematisieren die verschiedenen Ursachen der Proteste, wie mangelnde Freiheitsrechte, Unterversorgung oder Übergriffe durch Sicherheitskräfte.

Die Grundidee hinter der „fliegenden Kunstausstellung“ ist, omanischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu eröffnen, mit ihren Arbeiten in einen internationalen Diskurs zu treten. Die „Reise um die Welt“ soll einen Austausch über omanische Tradition, Identität und  künstlerische Inspiration ermöglichen und ist zugleich der Versuch, die Identität der eigenen Gesellschaft zu reflektieren und mit neuen Einflüssen zu befruchten. Es werden 43 Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Omanischen Gesellschaft für Bildende Kunst, Maskat präsentiert.

Was ist die Energie der Zukunft? Kreativität.
Was ist die Kreativität der Zukunft? Freundliche Energie. Kunst ist Ausdruck emotionaler Energien. Ihr gegenüber stehen kreative Prozesse der Neuen Technik. Unser Antrieb ist es das Verhältnis zwischen beiden Seiten sichtbar zu machen. 

Seit März 2012 arbeiten wir deshalb gemeinsam mit CUBE Engineering daran, ein Forum zu bieten, dauerhaft das Thema Kunst und Neue Energie – die Symbiose von Technik und Emotionalität – kreativ zu vermitteln. Ziel ist die Verbesserung unserer Lebensqualität durch einen interkulturellen und interdiziplinären Austausch. Aus diesem Gedanken ist CUBE colors entstanden. 

Mit dieser ersten Ausstellung wollen wir Energie frei setzen, die anregt und verändert.

Zaki Al-Maboren

de_DEDeutsch
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